Fechenheimer Geschichte(n)

Geschichte der Häuser auf der “Langgass” – Folge 1

Das Beitragsbild zeigt Fechenheim 1872, die älteste Ansicht von Alt-Fechenheim, das „Langgass“-Gemälde des Fechenheimer Kunstmalers und Bildhauers Wilhelm Kurz (1955 gemalt). So sah Alt-Fechenheim – „die Langass” – 1872 aus Die wohl älteste Straße des Ortes bildet auch heute noch

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Sag’ mir, wo die Frauen sind…

Die Stadt Frankfurt hat ihr auch heute schon sehr informatives Geoportal um einen weiteren Themenbereich erweitert. Wer möchte, kann sich alle Straßen, Plätze und Anlagen anzeigen lassen, die im Frankfurter Stadtgebiet nach Frauen benannt sind. Es ist empfehlenswert, dafür eine

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Eine kleine Geschichte zum Namen der Linne

Der “Linneplatz” ist der historische Mittelpunkt des Ortes. Bis 1928 hieß er auf Hochdeutsch „Lindenplatz“, nach der Eingemeindung durch die Stadt Frankfurt „Burglehen“. Der Volksmund nannte ihn und nennt ihn bis heute „Linneplatz“ oder kurz „Linne“. Sehen wir uns diese

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Stolpersteine – neue Gedenktafeln in Fechenheim

In Frankfurt wurden in den vergangenen Tagen an 13 Orten 33 neue Stolpersteine verlegt, die nun am 26. und 27. Juni 2021 feierlich enthüllt werden. In Fechenheim ist erstmals eine „Stolperschwelle“ an der Ecke Hanauer Landstraße/Daimlerstraße in den Bürgersteig versenkt

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Galerie

Eine kleine Auswahl wichtiger Daten *

  • 977

    Erste Nennung des älteren Fechenheim: Kaiser Otto II. bestätigt der Salvatorkapelle in Frankfurt (später: Dom) den Besitz der Kirche in «Vechenheim».

  • 1564

    Einführung der Reformation in Fechenheim (Filiale von Rumpenheim bis 1718)

  • 1637

    Eine Volkszählung in Fechenheim ergab nur noch 102 Einwohner , vor dem 30-jährigen Krieg waren es noch 200. 193

  • 1736

    Fechenheim fällt mit Hanau an die Landgrafschaft Hessen-Kassel (1803 Kurfürstentum)

  • 1806 - 1813

    Fechenheim wird Französisch. Napoleon trifft sich 1813 mit Frankfurter Abgeordneten in der Mainkur.

  • 1847

    Der Bahnhof Mainkur wird gebaut.

  • 1870

    Gründung der Cassella-Farbwerke Mainkur durch Leo Gans, Bernhard Weinberg und August Leonhardt.

  • 1927

    Das Hallenbad Fechenheim entsteht als eines der modernsten in Europa.

  • 1. April 1928

    Eingemeindung nach Frankfurt

  • 1929

    Das Werk Fechenheim der Naxos-Union wird in Betrieb genommen.

  • 1931

    Die Straße Nr. 953 wird nach dem Frankfurter Ehrenbürger und Stiftungsgründer Leo Gans benannt.

  • 1941

    Am 30. August fallen die ersten Bomben auf Fechenheimer Gemarkung (Oberhafengebiet).

  • 1942

    Arthur von Weinberg wird von der Gestapo verhaftet und im KZ Theresienstadt interniert, wo er 1943 verstirbt.

  • 1943/1945

    Fechenheim erleidet durch Luft- und Bodenkrieg erhebliche Zerstörungen,

  • 1960

    Die Neckermann-Versand-KG bezieht ihr neues Hauptgebäude an der Hanauer Landstraße.

  • 1980

    Die vorletzten Häuser der 1875 errichteten Cassella Häuser, Im Volksmund „das Russländche“ werden abgerissen

  • 1982

    Einweihung der neuen Fußgängerbrücke über den Main zwischen Fechenheim und Rumpenheim. (ab 1983 Arthur-von-Weinberg-Steg

  • 1988

    Die Praunheimer Werkstätten errichten eine neue Zweigstelle in der Wächtersbacher Straße mit 240 Arbeitsplätzen.

*mit freundlicher Unterstützung des Heimat- und Geschichtsvereins Fechenheim