Der Fechenheimer Waldsee: Zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert

Blauer Himmel und weiße Schäfchenwolken spiegeln sich auf der Oberfläche des Fechenheimer Weihers. Eine leichte Brise bewegt die Blätter der am Ufer stehenden Bäume wie Schwarzerle und Esche. Eine Amsel hüpft den Spazierweg entlang, der um den Weiher führt. Im Schilf raschelt es geheimnisvoll und auf dem Wasser drehen zwei Schwäne zu den Klängen eines Froschkonzerts gemächlich ihre Runden. Im See gibt es eine baumbewachsene Insel, sehr zur Freude der Vögel, Insekten und Amphibien. Das Kleinod liegt im Norden Fechenheims, ganz in der Nähe des Heinrich-Kraft-Parks und in Nachbarschaft zum Tennis-Club Cassella im Fechenheimer Wald. Wilhelmsbader Weg lautet die „offizielle“ Adresse des Gewässers. Natur-Fans, Jogger und Spaziergänger sind gleichermaßen begeistert, ebenso Verliebte, die ein lauschiges Plätzchen suchen.

Gerade im Corona-Lockdown ist es mit dem einsamen Plätzchen dort gar nicht so einfach, denn viele haben den Waldsee inzwischen entdeckt – kein Wunder, denn es ist einfach schön dort. Er ist gut zu erreichen und man kann ihn komplett umrunden. Der Angelsportverein Fechenheim Bischofsheim hat den Waldsee gepachtet, daher ist es an einigen Stellen möglich, bis ans Ufer zu gehen. Entstanden ist der Fechenheimer Waldsee laut Internetseite frankfurt.de aufgrund von Kiesgewinnung. 1960 wurde der einst kleine Tümpel zu einer „Wasservogelfreistätte“ erweitert. Weiter heißt es dort, dass die Wasserfläche rund 2,6 Hektar beträgt und die tiefste Stelle des Sees rund fünf Meter misst. Wer sich für die dortige Flora und Fauna interessiert, erfährt auf Tafeln entlang eines Lehrpfads mehr darüber.

Der Weiher im Fechenheimer Wald übt zu jeder Jahreszeit seinen ganz besonderen Reiz aus. Es lohnt sich also, mehrmals dorthin zu gehen. Besonders spannend war es im Januar 2021: Eine einigermaßen stattliche Schneeschicht hatte die Natur zugedeckt. Die Wasseroberfläche war sogar teilweise gefroren. Zahlreiche Neugierige statteten dem Waldsee einen Besuch ab und zückten ihre Kameras, um die winterliche Postkartenidylle festzuhalten.

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