In eigener Sache

War da nicht mal eine Nachbarschaft? Was machen all die guten Initiativen im Stadtteil? Wie geht es eigentlich den Senioren im Heinrich-Schleich-Haus? Werden die Restaurants in Fechenheim überleben? Machen die Fechenheimer jetzt mehr Sport?

Vielleicht waren es die vielen, aber durchaus guten Erfahrungen mit Online-Veranstaltungen und die weitgehende Beschränkung der persönlichen Kontakte in den letzten Wochen, die mir Lust gemacht haben, mit einem neuen Medium ein altes Anliegen zu befriedigen: gute Nachbarschaft.

Kontakt zueinander zu halten und neue Verbindungen zu schaffen, das ist eines der Anliegen des Online-Zeitungsprojekts mainkur:ier.

Corona hat uns auch manches Positive gelehrt, z.B. wie wichtig sozialer Zusammenhalt ist. Mein eigenes Verhalten ist plötzlich nicht mehr nur meine Privatangelegenheit, sondern hat einen großen Einfluss darauf, wie wir alle gemeinsam die Pandemie überwinden können. Dabei hilft es sich zu kennen.

Wir wollen in dieser Zeitung berichten, was in Fechenheim geschieht und welche Menschen hier leben. „Wir“ sind eine kleine Gruppe Fechenheimer Bürger:innen, die die Zeitung technisch und redaktionell auf ehrenamtlicher Basis mit Leben füllen. Unser kleiner Doppelpunkt im Namen steht dafür, dass wir Menschen aller Geschlechter, Hautfarben und Herkunftsländer in unseren Texten meinen, genauso wie sie auch im Stadtteil vertreten sind.

Die Plattform steht aber auch anderen Gruppen, Vereinen, Gewerben und Einzelpersonen zur Verfügung, die etwas über sich erzählen, eine Veranstaltung ankündigen oder eine Meinung kundtun wollen.

Im Unterschied zu sozialen Netzwerken wollen wir aber einige journalistische Grundtugenden anwenden. Wir bemühen uns um faire Berichterstattung mit Argumenten, die Trennung von Meinung und Fakten und – im Rahmen unserer Möglichkeiten – einer sorgfältigen Recherche. Deshalb werden Beiträge redaktionell in Absprache bearbeitet und gegebenenfalls auch nicht veröffentlicht, wenn Grundregeln respektvoller Kommunikation missachtet werden.

Hier finden Sie die Menschen in unserem Team.

Vielleicht sind Sie jetzt neugierig geworden und wollen mehr wissen, möchten als Organisation gerne regelmäßig Beiträge posten oder Sie haben eine Veranstaltung, die Sie ankündigen möchten.
Dann benutzen Sie doch gerne unser Kontaktformular oder schreiben direkt eine E-Mail an

kontakt@mainkurier.info.

Auf gute Nachbarschaft!

Brigitte Friebertshäuser

2 Gedanken zu „In eigener Sache“

  1. Liebe Brigitte, liebes Team,
    vielen Dank für euer Engagement, die Zeit und die Arbeit, die ihr hier investiert. Das finde ich wirklich großartig, und es ist gut gelungen. Ich hoffe, der Mainkurier wird lange bestehen und biete gerne Hilfe an, wenn ihr im grafischen, filmischen, textlichen Bereich etwas benötigt.

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